Coaching und Mediation für alle!

Hintergrund

Vor einiger Zeit diskutierten wir mit Freunden über die Schwierigkeiten im Leben und wie man ihnen begegnen könnte. Viele Themen wurden da gewälzt und viele Wege der Lösung. Gemeinsam war ihnen das aufmerksame Gespräch und die Wertschätzung des Anderen. In diesen Gesprächen lernte ich Herri Stoss kennen und schätzen mit seiner Begeisterung für achtsame Kommunikation und Orientierung auf Umsetzung. Aus diesen Gesprächen heraus entstand die Idee, gemeinsam ein Angebot zu schaffen, das offen für alle Menschen sein sollte.

Wer sind wir?

Herri hat lange als Kommunikationsberater eine eigene Firma für Strategie, Konzept und Kreation geleitet und Menschen geholfen, ihre Wahrheiten nach innen und außen positiv darzustellen. Wie er es beschreibt, ist es dazu manchmal nötig, das eigene Bild im Denken und Handeln zu überprüfen und ggf. zu korrigieren, um das angestrebte Ziel zu erreichen. Nachdem er wegen Krankheit aus dieser Tätigkeit ausstieg, hat er sich vor allem mit dem Verstehen von Beweggründen für ein bestimmtes Handeln von Menschen gewidmet. Er hat eine Ausbildung in Mediation auf Basis der Mediativen Kommunikation absolviert und stellt diese Kompetenzen nun zur Verfügung. Herri Stoss ist begeisterter Ruderer, und Natur­f­reund.

Ich habe als kaufmännische Führungskraft in kleineren und großen Firmen vielfältige Umbruchsituationen selbst erlebt oder aktiv gestaltet. Leitlinie war für mich dabei, in einem vertrauensvollen Miteinander oftmals neue kreative Lösungen zu finden. Entscheidend war es, die Fähigkeiten, Kompetenzen und Kräfte der Betroffenen und Mitstreiter optimal einzusetzen. Nach der Trennung von meiner Angestelltenlaufbahn setze ich nun meine durch eine Ausbildung zum Business- und Privatcoach ergänzten Erfahrungen für andere Menschen um. Daneben interessiere ich mich sehr für Wandern und Philosophie.

In unseren Gesprächen bewegten wir oft die Frage, wie wir unser als Hilfe gedachtes Angebot den potentiellen Klienten näherbringen sollten. Zwei wesentliche Schwierigkeiten sind mit Coaching und Mediation verbunden:

  • Die Begriffe werden für viele sehr unterschiedliche Tätigkeiten und Zusammenhänge verwendet (Für Coaching von Gesundheitscoaching über Tiercoaching, personal Coach, Vertragscoaching bis zu Psychotherapie und Mediation wird gerne mit Meditation oder Moderation verwechselt)
  • Es handelt sich um eine Dienstleistung, die nur wenig spezifiziert ist und in der viel von der persönlichen Beziehung abhängt. Mit anderen Worten es ist wichtig, einen Trust-Faktor bereits im Vorwege zu erreichen.

Hinzu kommen eine Vielzahl von Angeboten in diesem Bereich sowie ein geringer Bekanntheitsgrad.

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Die Örtlichkeit

In Bad Vilbel, wo Herri wohnt, gibt es ein Haus der Begegnung, in dem verschiedene Hilfsangebote für Bürger angesiedelt sind. Hier erschien es uns gut möglich, einen für das Angebot passenden Rahmen zu finden sowie auch eine Plattform, die bereits als werbliche Unterstützung dienen kann. Also nahmen wir Kontakt auf mit der Koordinatorin, schilderten unsere Idee und trafen auf eine sehr positive Reaktion! Wir wurden eingeladen, an einem Forum der Bad Vilbeler Vereine teilzunehmen und konnten bereits auch eine feste Sprechstunde vereinbaren.

Nun ging es wirklich los:

Ein erster Schritt war die Erstellung von Flyern, die das Angebot beschreiben und bei dem Forum und im Haus der Begegnung ausgelegt werden sollten.

Wir besetzten also einen Stand auf dem Forum und die geplante Sprechstunde mit großem Elan. Reaktionen auf unser Angebot beschrieben es als positiv, großzügig und sinnvoll bis nötig. Aber echte Interessenten blieben aus. Unsere Gedanken gingen in die Richtung von: Angebot braucht Zeit, muss bekannt werden, muss erläutert werden. Gespräche mit erfahrenen Personen im sozialen Bereich verwiesen auf die Notwendigkeit, mehr Energie in die Publizierung unseres Angebots zu investieren. Ein noch so gut gemeintes und attraktives Programm findet keine Abnehmer, wenn es nicht bekannt ist. Insbesondere wurde die Presse und konkrete Aktionen angesprochen. Bloß wie kommt man in die Presse, wie interessiert man die Redakteure und worauf kommt es an? Und welche Aktionen sind sinnvoll, um das Interesse zu wecken, ohne gleich uns völlig zu blockieren?

Pressearbeit

Ein erster Schritt ging in Richtung Presse. Er war überraschenderweise für uns wesentlich einfacher, als wir gedacht haben. Wir konnten Kontakt aufnehmen zu einer freien Journalistin, die sich für unser Thema interessierte. In der Vorbereitung auf ein Gespräch mit ihr konzentrierten wir uns noch einmal auf die Hauptmerkmale:

  • Berufs- und Lebenserfahrung
  • gute Ausbildung on top
  • Angebot soll allen helfen, die es brauchen und annehmen möchten ohne Einschränkung durch finanzielle Restriktionen.

Es wurde ein sehr gutes und angenehmes Gespräch, das über eine Stunde dauerte in der wir alle unsere Ideen erläutern konnten. Abgeschlossen wurde es noch mit Fotos vor den Grünanlagen in Bad Vilbel. Selbstverständlich lieferten wir auch unsere Lebensläufe und Informationen zur persönlichen Verbindung mit Bad Vilbel mit dazu. Ganz wichtig war auch, klar und präzise zu sprechen, denn ein Presseartikel wird ja nicht noch einmal von uns Korrektur gelesen. Wir mussten also relativ sicher sein, dass unsere Ideen auch bei der Journalistin „ankamen“.

Und dann war die Frage, wann, wo und wie der Artikel veröffentlicht werden würde? Das geschah auch wieder sehr schnell und schön: Schon 3 Tage später erschien er in einer Regionalzeitung im Lokalteil in ziemlich großer Aufmachung!

Ein weiterer Schritt ist die Konzeption eines Workshops an 2 halben Tagen, in dem Coaching und Mediation fühlbar gemacht werden. Eingeschränkt durch die Verfügbarkeit der Räume im Haus der Begegnung und durch die jetzt anstehenden Sommerferien werden wir diesen Ende Oktober anbieten und dafür dann vielleicht noch einmal auch in die Presse gehen.

Fazit

Erste Reaktionen auf den Presseartikel haben uns schon erreicht: Einige Menschen aus Bad Vilbel haben ihn wahrgenommen und um weitere Informationen gebeten. Hier zeigt sich, dass es durchaus möglich ist, erklärungsbedürftige Angebote sinnvoll zu platzieren, dass es aber auch wichtig ist die möglichen Schritte der Publizierung konsequent zu gehen.

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